Warum die Erweiterung
Die dForge-VsCode-Erweiterung ist der primäre Weg, eigene Module zu bauen. Statt Metadaten-JSON von Hand zu schreiben, beschreiben Sie in einfacher Sprache, was Sie brauchen, und ein KI-Assistent — direkt in Ihrem Editor mit den Authoring-Werkzeugen von dForge verbunden — entwirft jeden Teil des Moduls, zeigt Ihnen eine Vorschau und schreibt die Dateien erst nach Ihrer Bestätigung.
Es ist ein Co-Pilot, kein Generator: Sie behalten in jedem Schritt die Kontrolle. Der Assistent schlägt vor, Sie bestätigen, und erst dann werden Dateien geschrieben. Derselbe Ablauf erstellt ein brandneues Modul, erweitert ein bestehendes und verpackt und installiert das Ergebnis in einem echten Mandanten.
Kein VS-Code-Nutzer? Dieselben Authoring-Tools laufen über den MCP-Server in Claude Code, Cursor oder Zed — siehe KI-Agent verbinden (MCP).
Möchten Sie nichts installieren? Derselbe Ablauf läuft ohne Einrichtung im Browser — die browserbasierte Vorlage öffnet eine fertige Cloud-Arbeitsumgebung, in der Assistent und dForge-Tools bereits verdrahtet sind. Der beste Einstieg, wenn Sie neu sind.
Bevor Sie beginnen
- Installieren Sie die Erweiterung aus dem VS-Code-Marketplace (suchen Sie nach „dForge“).
- Installieren Sie die CLI — Verpacken und Installieren benötigen
dforge-cliin Ihrem PATH:npm install -g @dforge-core/dforge-cli - Bei einem Mandanten anmelden — das Installieren benötigt einen Ziel-Mandanten. Melden Sie sich einmal an; es öffnet Ihren Browser und speichert die Sitzung lokal:
Sie übergeben nur die Web-Adresse Ihres Mandanten — kein API-Token zu kopieren.dforge-cli auth login --url https://ihr-mandant.dforge.app
Öffnen Sie den Ordner, in dem Ihr Modul liegt (oder einen leeren Ordner für ein neues), und starten Sie einen Chat mit dem Assistenten.
Ablauf einer Sitzung
Die Erweiterung stellt dem Assistenten die Authoring-Werkzeuge von dForge bereit und durchläuft einen geführten Ablauf in sechs Phasen. Sie können jederzeit anhalten, fortsetzen und zurückgehen — der Assistent liest den aktuellen Modulzustand zu Beginn jeder Sitzung neu ein, sodass ein halbfertiges Modul dort weitermacht, wo Sie aufgehört haben.
1. Aufnahme
Der Assistent fragt in einfacher Sprache, wofür das Modul gedacht ist: sein Zweck, wer es nutzt und was jede Person damit tut, auf welchen bestehenden Modulen es aufbaut und welche Sprachen es ausliefert. Das wird als kurzes Briefing festgehalten, das Sie bestätigen, bevor Dateien existieren.
2. Domäne — Entitäten und Felder
Aus dem Briefing schlägt der Assistent das Entitäten-Inventar vor — die Geschäftsobjekte, die das Modul verwaltet (z. B. ticket, supplier, invoice). Sobald Sie die Liste freigeben, erstellt er das Modul-Gerüst und fügt jeder Entität nach und nach Felder, Traits und Referenzen hinzu.
Sie haben bereits eine Datenbank? Der Assistent kann ein bestehendes Schema (DBML/SQL) importieren, um Entitäten zu erzeugen, und den Rohentwurf danach mit Ihnen verfeinern.
3. Verhalten — Aktionen, Trigger, Jobs, Webhooks
Optional, und nur was Sie anfordern:
- Aktionen laufen, wenn ein Benutzer auf eine Schaltfläche klickt (Massenoperationen, Workflows).
- Trigger feuern bei einem Datenbankereignis — „wenn X passiert, tue Y“.
- Geplante Jobs laufen über einen Cron-Timer (nächtliche Bereinigung, Tageszusammenfassungen).
- Webhooks senden bei einem Ereignis POST-Anfragen an einen externen Dienst (Slack, Zapier, Dashboards).
Reine CRUD-Module können diese Phase ganz überspringen.
4. Ansichten und Berichte
Jede Entität erhält zuerst eine Standard-Grid-Ansicht. Wo es sinnvoll ist, schlägt der Assistent dann spezialisierte Ansichten vor — Kanban für ein Statusfeld, Kalender für ein Terminfeld, Tree-Grid für selbstreferenzierende Datensätze — sowie Berichte für aggregierte, druckbare Auswertungen.
5. Feinschliff — Einstellungen, Übersetzungen, Seed-Daten
Konfigurierbare Werte werden zu Modul-Einstellungen; deklarierte Sprachen erhalten Übersetzungsdateien; Referenzdaten, die das Modul bei der Installation braucht, werden zu Seed-Daten.
6. Sicherheit — Rollen und Rechte
Der Assistent leitet Rollen aus den bei der Aufnahme erfassten Benutzertypen und Verben ab — keine generische Admin/Viewer-Vorlage — und zeigt eine Rechtematrix (Select / Insert / Update / Delete / Clone pro Entität, Execute pro Aktion), die Sie freigeben, bevor irgendetwas gewährt wird.
7. Prüfen — Verpacken und Installieren
Schließlich wird das Modul in ein .dforge-Paket verpackt und in Ihren Mandanten installiert. Die Installation führt die vollständige serverseitige Validierung aus — das ist der eigentliche Test, ob das Modul korrekt ist. Stimmt etwas nicht, verweist die Fehlermeldung auf die Phase, die zu überarbeiten ist.
Das Ergebnis
Ein versioniertes, installierbares .dforge-Modul — dasselbe Format wie die System- und Community-Module im Katalog, laufend auf derselben Engine. Sie können es in jeden Mandanten installieren, es später aus demselben Editor erweitern und seine Metadaten wie jeden anderen Code in die Versionsverwaltung übernehmen.
Lieber ein visueller Designer im Browser?
Eine visuelle Alternative — Module Studio — lässt Sie Module im Browser entwerfen, ganz ohne Editor oder CLI. Sie deckt dieselben Bausteine ab (Entitäten, Ansichten, Menüs, Rollen, Aktionen) über eine Point-and-Click-Oberfläche. Siehe den Studio-Leitfaden, falls das besser zu Ihrem Arbeitsablauf passt.
Verwandt
- KI-Agent verbinden (MCP) — denselben Authoring-Ablauf in Claude Code, Cursor oder Zed ausführen
- Kernkonzepte — Entitäten, Ansichten, Ordner, Rollen und das Metadatenmodell
- Modul-Erweiterbarkeit — Module erweitern und kombinieren, ohne sie zu forken
- Aktionen & Workflows — die Aktions-DSL hinter dem Modulverhalten
- Sicherheitsmodell — Rollen, Berechtigungen und Ordner-Scoping